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Toskana Weine und Anbauregion

Eckdaten Anbaugebiet Toskana
Hauptstadt: Florenz
Einwohnerzahl: 3.742.000
Fläche: 22.990 km²
Rebfläche: 63.633 ha
Klima: Typisch mediterran, heiße und trockene Sommermonate, Durchschnittstemperatur liegt bei 24 bis 26°C, recht schwül, milde und feuchte Wintermonate, in den Niederungen der Flusstäler kann Nebel auftreten.
Lage: Die Toskana liegt in Mittel-Italien. Sie grenzt im Norden an Ligurien und die Emilia-Romagna, im Osten an die Marken und an Umbrien und im Süden an Latium
Rebsorten: Sangiovese, Canaiolo, Ciliegolo, Cabernet, Merlot, Trebbiano, Malvasia, Vermentino
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Die Toskana - Italiens Super-Wein-Region

Sobald man als Weinliebhaber an Italien denkt, denkt man an die Weine aus der Toskana. Diese hat wohl jeder Freund des Genusstropfens schon mal probiert und sich von der Qualität überzeugen lassen, die die Super-Toskaner mitbringen. Mit der Hauptstadt Florenz haben sie künstlerisch und kulturell gesehen viel zu bieten, da Florenz eine Stadt mit einzigartiger Geschichte ist. Doch wenn man an Florenz denkt, denkt man auch an die Familie der Medici, die es prägten und zu ihrem Glanz erstrahlen ließ. Sie liegt im Norden der Anbauregion. Weitere wichtige Städte sind zum Beispiel Arezzo und Pisa, wo der schiefe Turm steht. Die Toskana ist sehr bekannt für ihre hügelige Landschaft, die durch Weinreben, Pinien und Olivenbäumen geziert wird. Durch den Tourismus ist die Toskana eine sehr beliebte Region, die nicht nur durch ihre Landschaft, sondern dann auch durch ihre Weine glänzen kann.

Schon im alten, römischen Reich waren die Weine der Toskana bekannt. Legionäre, die für das Land gedient und überlebt hatten, wurde Land in der Toskana geschenkt. Schon Römer schrieben, dass der Wein der Toskana von außerordentlicher Qualität war, was sich bis heute durchgesetzt hat. Im Mittelalter hielten Mönche und Priester an der Weintradition fest und sorgten sich darum. Als sich die Medici-Dynastie in Florenz abbildete, spielte das eine große Rolle für den Wein. Sie förderten in höchstem Maße Kunst, Wissenschaft und Weinbau, was einen Riesensprung für Florenz bedeutete und diese zu einer Finanzmacht erhob. Sie wurde zu einer der bedeutendsten Städte Italiens und der Welt. Durch Großherzog Cosima III. wurden im 18. Jahrhundert rund 150 Rebsorten eingeführt, darunter der Cabernet Sauvignon. Die Medici einten die Toskana und 1569 erhob Papst Pius V. die Toskana zu einem Großherzogtum. Ab dem 18. Jahrhundert veränderte sich nicht nur viel um Florenz und die Toskana, sondern auch viel im Weinbau. Man beschäftigte sich mit Veränderungen der Methoden und den neuen Rebsorten, bis im 19. Jahrhundert Baron Bettino Bercasoli den Chianti Classico erschuf. Dieser sorgte für einen Höhenflug der toskanischen Weine, die sich auch international größter Beliebtheit erfreuten und bis an die russischen Grenzen vertrieben wurde. Durch die Massenproduktion des Weines in den Fünfziger-, Sechzigerjahren litt der toskanische Wein. Als diese sich wieder in den Siebzigern auf Qualität besannen, befassten sie sich wieder mit neuen Sorten, Techniken und modernen Methoden. Der gute Ruf der toskanischen Weine war wieder hergestellt und seitdem verbreitet er sich wieder munter über die Welt.

Toskana-Weine - Mehr Rot als Weiß

In der Toskana gibt es mehr Rotweine als Weißweine. Der Sangiovese gilt als der heimliche König der Toskana, welchen man unter anderem im Chianti wiederfindet. Doch auch andere rote Traubensorten wie zum Beispiel Cabernet Sauvignon und Merlot spielen eine wichtige Rolle. Doch wer auch gerne mal weißen Wein trinkt, geht in der Toskana nicht leer aus, da man sich mit Chardonnay, Malvasia und Trebbiano durchaus vergnügen kann. Allerdings sind dies natürlich nicht alle Rebsorten. Doch insgesamt finden sich sehr viele Siegel in der toskanischen Weinlandschaft. Insgesamt sind es 11 Weine mit DOCG-Siegel, wozu auch der Chianti Classico gehört. DOC-Weine findet man insgesamt 41, die auf ein hohes Niveau der Region schließen lassen. Die restlichen Auszeichnungen sind sechs IGT-Weine, die allerdings die Regeln der DOC-Weine infrage stellen. Insgesamt werden die toskanischen Weine gerne reinsortig oder auch gemischt getrunken. Genießen auch Sie einen der hervorragenden Super-Toskaner!