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Marchesi Antinori - seit Jahren im Geschäft

Seit über 600 Jahren widmet sich die Familie Antinori dem Wein und seiner Produktion. 1385 tritt Giovanni di Piero Antinori der Florentiner Zunft der Winzer und Weinhändler bei und besiegelt die Zukunft der Familie. Seit 26 Generationen ist die Familie nun dabei und hat in der Vergangenheit oft innovative und mutige Entscheidungen getroffen, mit dem hinreichenden Blick auf Tradition und Region. Bis heute sind sie sich immer noch treu und achten auf beste Qualität.

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Die Geschichte der Familie Antinori

1385 beginnt die Geschichte der Familie Antinori im Weinbau. Alles startete mit dem Sohn einer Florentiner Handelsfamilie, Giovanni di Pietro Antinori. Florenz regenerierte sich zu dieser Zeit von mehreren Pestwellen und kriegerischen Wirren. Zu Giovannis Zeit erlangten die Medici an Einfluss und Macht, was der Stadt Reichtum und Stabilität versprach. Durch die richtige Entscheidung von Giovanni wurde neben dem Seidenhandel und der Bank der Wein zum 3. Hauptgeschäft der Familie. Insgesamt waren die Antinori und die Medici miteinander stark verbunden. Bis heute lassen sich die Errungenschaften der Medici hinsichtlich der Architektur und der Kunst bewundern.

Die Familie Antinori baute über Jahre hinweg ihren Weinbau aus. Als städtische Residenz erwirbt Niccolo Antinori am 2. Februar den Palazzo Antinori, der damals noch Palazzo Boni hieß. Dieser wurde zu einem Preis von 4000 florentinischen Goldgulden verkauft. Entworfen und gebaut wurde er zwischen 1461 und 1469 von Giuliano da Maiano, der ein Schüler von Brunelleschi war. Erweitert wurde der Palazzo um einen Garten im Jahre 1520, der von Baccio D'Agnolo schuf. Der Palazzo ist einer der berühmtesten Beispiele für Architektur der Renaissance in Florenz. Bis heute ist es immer noch der Hauptsitz der Familie und auch das "Headquarter" des Unternehmens.

1685 schon gilt Antinori als Weinmarke. Francesco Redi, damals Dichter, Hofarzt und offizieller Weinkritiker am Hofe von Großherzog Cosimo III. dei Medici, sang ein Loblied auf die Weine von Antinori. 1716 erlässt Cosimo III. ein Edikt über die Weinanbauregionen Chianti, Pomino, Carignano und Val d'Arno di Sopra. Das größte Gebiet ist genau das Territorium zwischen den Städten Florenz und Siena, wo der heutige Chianti Classico, damals nur Chianti, entstanden ist. Bei dieser Kommission, die dieses Edikt entwarf, hatte Antonio Antinori den Vorsitz. Ziel war es, konkrete und wirksame Antworten auf den Weinhandel in der Toskana zu finden.

1850 erwarb die Familie viele kleine Weingüter in den Weinbergen im Chianti Classico, zu denen Paterno, Santa Maria, Poggio Niccolini und 47 ha Land in Tignanello gehören. Sie sind heute die Tenuta di Tignanello. Die im 19. Jahrhundert erzeugten Weine von Antinori erhielten die Wertschätzung aus dem Hause Lothringen, die eine Urkunde zur ausgezeichneten Qualität der Weine in Form einer Bescheinigung ausstellte, da dieser den schweren Wetterbedingungen Stand hielt. 1873 wurde im Rahmen der Weltausstellung in Wien die Weine von Antinori mit einem Preis von der Jury ausgezeichnet, die für den Wein zuständig war.

1898 gründet Piero, der Sohn von Niccolo, mit seinem Bruder Ludovico und Guglielmo Guerrini, Gatte der Schwester Ottavia, das Unternehmen Marchesi Antinori. Diese hatte das Ziel, ein wenig Ordnung in die verschiedenen Weinbauaktivitäten zu bringen. Sie modernisieren die toskanischen Güter. 1900 bauen sie Kellerein in San Casciano und der Export von Antinori-Weinen, besonders New York, London, Buenos Aires und San Paolo steigt. 1905 luden Piero und Ludovico Antinori, nach einem Besuch in der Champagne, den renommierten Lucien Charlemagne in die Kellerein von San Casciano ein, mit der Intention Vino Spumante herzustellen. So gelingt 1908 mit seiner Hilfe der Gran Spumante Antinori, der erste Spumante der nach der Metodo Classico erzeugt wurde. Dieser findet schnell Erfolg bei vielen Kennern und wichtigen Persönlichkeiten. Sie beginnen in das Weingut Montenisa in Franciacorta zu investieren.

1928 kreiert Niccolo Antinori, der Sohn von Piero, seinen ersten Chianti. Dieser sollte ein Qualitätswein sein, der gut altern kann und mit der Zeit noch besser wird: der Villa Antinori Rosso war geboren. Bis heute ist das Etikett fast unverändert. So unverändert blieb auch der toskanische Charakter des Weines. Durch die Heirat Niccolos mit Carlotta Della Gherardesca erhält er als Mitgift verschiedene Länderein in Bolgheri, die man später als die Tenuta Guado al Tasso kennt. Weltweit ist inzwischen Bolgheri für ihren Wein bekannt. 1940 wirft Niccolo dann ein Auge auf Umbrien, um dort Weißweine zu produzieren. Deswegen erwirbt er das Castello della Sala mit 29 Gutshöfen und 483 ha Feld und Wald. Er lässt das Schloss renovieren und veranlasst Meliorationsarbeiten. Im Zuge des 2. Weltkriegs wird die Villa Antinori bombardiert, weshalb die Familie nach Tignanello umzieht. Die Kellereien in San Casciano wurden vom deutschen Heer beschädigt.

Sie eröffnen im Jahre 1957 eine Weinbar mit Restaurant im Palazzo Antinori, wo viele Spezialitäten aus der Toskana verkostet werden können. Sie erhalten in den Jahren darauf verschiedene Preise, gerade auch für ihren Weißwein von Castello della Sala. Mit neuen Innovationen und Technologien wollen sie dauerhaft die Qualität der Weine verbessern, sodass sie noch bessere Weine produzieren können. 1985 feiert die Familie Antinori 600 Jahre Tätigkeiten im Weinbau und -handel und erwirbt zu diesem Anlass das Weingut Peppoli.

Bis heute ist die Familie hinsichtlich von Innovation und Tradition ungeschlagen. Weltweit bekannt und geschätzt, doch nie die Heimat vergessen. Sie ruhen sich nie auf ihren wohlverdienten Lorbeeren aus, sondern versuchen stetig ihr Produkt zu verbessern und neue, tolle Weine zu kreieren. Dafür stehen sie mit ihrem Namen und den vielen Preisen.

Viele verschiedene Weingüter überall auf der Welt

Die Familie Antinori begann früh in andere Regionen zu investieren und hatte schon damals einen besonderen Sinn für Potenzial. Allein in der Toskana und Umbrien haben sie zahlreiche, ausgezeichnete Cantinen, die erstklassige Weine produzieren. Unter der Aufsicht von Antinori stellen sie dort einzigartige Weine her, die in die Welt verkauft werden. Doch auch in Apulien und im Piemont besitzen sie Weingüter. Außerhalb Europas sind sie in Amerika und Chile ebenfalls vertreten. Trotz all der verschiedenen Standorte und Terroirs haben sie nie die Rebe und die Qualität aus dem Blick verloren, was den Geschmack und die Beschaffenheit der Weine ausmacht.

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