Nur ein Glas Wein?

Das Glas Wein ist schon seit vielen Jahren an unserer Seite und begleitet sowohl durch gute als auch schlechte Zeiten. Früher musste das Glas einfach nur seinen Zweck erfüllen und den Wein in sich behalten, natürlich auch noch gut aussehen. Damals hat man sich noch keine Gedanken über die Physiologie des Weines gemacht.

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Die Herstellung

Die meisten Weingläser werden heutzutage maschinell hergestellt. In den Blasformmaschinen wird ein endverschlossenes Glasrohr, das auf Formungstemperatur erhitzt wurde, in eine teilbare Form eingeführt. Diese wird dann mit Hilfe von Pressluft-Druck am kalten Rohrende von innenaufgefüllt und bläst sich auf, sodass sich das Glas verformt und die Wandstärke sich verringert. Daraufhin teilt sich die Form und das Glas wird entnommen. Daraufhin wird der verbleibende Oberballon durch Einritzen ringsum angebrochen und abgeschlagen, wobei eine scharfe Kante zurückbleibt. Diese wird umgeschmolzen und dadurch entgratet. Diese Kelche erkennt man meist an den Nähten am Stil und am Fuße des Glases. Die von Hand gefertigten Gläser funktionen über die gleichen Mittel: Druck und Blasen. Allerdings werden diese von einem Glasbläser und der sogenannten Glasmacherpfeife gemacht. Hier entscheidet aber eher das Geschick und die Erfahrung. Denn dieser muss über gezielten Druckaufbau und Erhitzung den Kelch mit dem Mund formen.

Sie benötigen Tipps für das Kaufen eines Weinglases? Weitere Informationen finden Sie hier: Glaswahl bei Wein